Der Lions Musikpreis fand in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal in Leer statt und lockte junge musikalische Talente aus dem gesamten Nordwesten Niedersachsens an. Das Wettbewerbsinstrument war in diesem Jahr das „Cello“.
Udo Lindenberg sang einst in seinem unvergesslichen Song „Cello“ über die Magie dieses Instrumentes und der Kraft der Musik, die Herzen verbindet. Auch in diesem Konzert wurden alle von den Klängen des Cellos verzaubert und berührt.
Im Alter zwischen zehn und 23 Jahren traten die Kandidaten in dem voll besetzten Konzertsaal in der Vorburg der Evenburg auf, und beeindruckten sowohl die hochkarätige Jury als auch das begeisterte Publikum.
Unter der Leitung des Musikschulleiters Stefan Leja kürte die Jury (Sylwia Dambrowski, Christoph Beyer) die Sieger und hätte am liebsten allen einen ersten Preis verliehen.
Erster Preis: Der talentierte 23-jährigen Florian Beizai aus Osnabrück überzeugte mit seiner Darbietung, die ihn direkt für den Deutschland Musikwettbewerb im Mai in München qualifizierte.
Zweiter Preis: die erst 12-jährige Mariella Wolf zog die Jury mit ihrer außergewöhnlichen Leistung in ihren Bann. Sie spielte alle Stücke auswendig und benötigte keine Noten.
Dritter Preis: der 17- jährige Teilnehmer Michel Altmikus aus Aurich sicherte sich den dritten Preis mit der brillanten Darbietung der Johannes Brahms Sonate in E-Moll.
Der Publikumspreis der Stiftung „Kultur tut Leer gut“ ging an ein weiteres erst zwölfjähriges Talent, Josefine Strauch. Mit einer eigenen Interpretation von Antonio Vivaldis Cello-Sonate Nr. 3 a-Moll gelang es der jungen Musikerin, das Publikum nachhaltig zu begeistern.
Das ganze Konzert bekam auch dadurch eine besondere Note, das viele der Kandidaten von Familienmitgliedern auf dem Klavier begleitet wurden.
Die charmante Moderation rundete den Konzertnachmittag ab und sorgte für einen reibungslosen Ablauf.
Der Lions Governor Andreas Dornhof zeigte sich sichtlich beeindruckt von den herausragenden Leistungen und überreichte persönlich die Urkunden an die engagierten Nachwuchstalente.
Text: Christine Hühns, Beauftragte für den Lions-Musikpreis
